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IT in der Logistik: Scanner und Handhelds sicher verwalten

Handscanner im Lager, Smartphones in den Fahrerkabinen, Tablets an der Rampe, Etikettendrucker im Versand: In der Logistik arbeiten oft mehr mobile Geräte als klassische PCs. Dieser Beitrag ist für Sie, wenn Sie ein Logistikunternehmen oder eine Spedition führen und diese Geräteflotte zuverlässig und sicher im Griff haben wollen.

Was Logistik-IT besonders macht

  • Geteilte Geräte: Ein Scanner wird im Schichtwechsel weitergereicht. Er braucht keine persönlichen Apps, sondern genau die eine Anwendung, die im Lager gebraucht wird.
  • Großes Funknetz: Ein Lager-WLAN muss Hallen und Außenflächen abdecken. Lücken oder Störungen bremsen sofort die Kommissionierung.
  • Geräte unterwegs: Fahrer-Smartphones und Tablets sind tagelang auf Tour. Updates und Hilfe müssen aus der Ferne funktionieren.
  • Zeitdruck: Wenn Scanner oder Lagerverwaltung ausfallen, stehen LKW an der Rampe. Jede Minute zählt.
In der Logistik ist ein Scanner kein Zubehör. Er ist ein Teil der Lieferkette.

Fünf Tipps für Ihre Geräteflotte

  1. Alle Geräte zentral verwalten. Mit einer Geräteverwaltung (Mobile Device Management) bekommen Scanner, Smartphones und Tablets ihre Einstellungen, Apps und Updates automatisch, egal wo sie gerade sind.
  2. Geteilte Geräte im Kiosk-Modus. Im Kiosk-Modus läuft auf einem Gerät nur die freigegebene App. Das verhindert Spielereien und macht den Tausch im Schichtwechsel einfach. Wie das mit Android funktioniert, lesen Sie im Beitrag Kioskgeräte richtig einrichten.
  3. Lager-WLAN planen. Ein durchdachtes Funknetz mit getrennten Bereichen für Geräte, Büro und Gäste sorgt für stabile Verbindungen und mehr Sicherheit.
  4. Ersatzgeräte vorbereiten. Halten Sie einige vorkonfigurierte Ersatzgeräte bereit. Ein defekter Scanner ist dann in Minuten getauscht.
  5. Regeln für Verlust und Defekt. Legen Sie fest, wer informiert wird, wenn ein Gerät verloren geht. Dann wird es aus der Ferne gesperrt.

Ein Blick auf NIS2

Die europäische NIS2-Richtlinie gilt in Deutschland seit Dezember 2025. Sie erfasst unter anderem Post- und Kurierdienste und Teile des Verkehrssektors, in der Regel ab 50 Beschäftigten oder mehr als 10 Millionen Euro Jahresumsatz. Ob Ihr Unternehmen betroffen ist, müssen Sie selbst prüfen. Das BSI bietet dafür eine Betroffenheitsprüfung an. Mehr dazu in unserem NIS2-Leitfaden.

Kurz-Check für Ihr Lager

  • Sind alle Scanner, Handhelds und Fahrer-Smartphones zentral erfasst?
  • Laufen geteilte Geräte im Kiosk-Modus mit nur den nötigen Apps?
  • Deckt das Lager-WLAN alle Bereiche stabil ab?
  • Liegen vorkonfigurierte Ersatzgeräte bereit?
  • Haben Sie geprüft, ob NIS2 für Ihr Unternehmen gilt?

Wenn Sie bei einer Frage zögern, ist das kein Grund zur Sorge. Es ist einfach ein guter Startpunkt für die nächsten Wochen, und Sie müssen nicht alles auf einmal angehen.

Wie es weitergeht

Auf unserer Seite IT für Logistik und Spedition zeigen wir, worauf wir in der Branche achten. Mit ITNG Care verwalten wir Ihre Geräte, spielen Updates ein und überwachen alles rund um die Uhr.

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