Microsoft erweitert die Windows Server-Lizenzierung um virtuelle Kerne

Warum das neue Windows Server Lizenzierung Update für dich wichtig ist

Microsoft hat seine Lizenzierungsregeln überarbeitet – und diesmal ist das Update größer, als es auf den ersten Blick wirkt. Vor allem für Unternehmen, die virtualisieren oder mit Cloud‑Anbietern arbeiten, ändern sich die Spielregeln deutlich. Gleichzeitig reagiert Microsoft mit diesem Schritt auf Druck aus der EU.
Funfact: Die EU hat schon mehrfach Milliardenstrafen gegen große Tech‑Konzerne verhängt – kein Wunder also, dass Microsoft schnell handelt.


Was sich durch das Windows Server Lizenzierung Update ändert

Das wichtigste Highlight ist die neue Lizenzierungsoption auf Basis von virtuellen Kernen (vCores). Das macht die Lizenzierung flexibler, transparenter und besser geeignet für moderne Virtualisierungsstrategien.

Virtuelle Kerne statt physischer Kerne

Bisher musstest du Windows Server nach den physischen Kernen im Host lizenzieren. Das heißt: Volle Hardwaretransparenz, viele Regeln, viel Aufwand.
Jetzt kannst du alternativ nur die virtuellen Kerne lizenzieren, die deine VM wirklich nutzt. Das ist vor allem für Hosting, Outsourcing und Multi‑Cloud‑Szenarien ein echter Vorteil.

Gilt nur für Software Assurance

Die neuen Optionen sind Kundinnen und Kunden vorbehalten, die Software Assurance nutzen. Diese Zusatzlizenz ermöglicht Updates, Versionsrechte und flexiblere Abrechnungsmodelle.


Was das Update für Virtualisierung und Cloud bedeutet

Microsoft öffnet neue Wege, um Windows Server Workloads ins Hosting oder in externe Clouds zu verschieben.

Mehr Flexibilität bei der Verschiebung von Workloads

Mit Software Assurance kannst du deine Workloads künftig:

  • in Azure nutzen
  • auf Infrastruktur von unabhängigen Cloud‑Anbietern betreiben
  • auf virtuelle Kerne statt physischer Hardware lizenzieren

Das erleichtert Outsourcing erheblich und spart gleichzeitig Lizenzkosten. Zuvor war diese Freiheit stark eingeschränkt.

Flexible Virtualisierung wird zum Standard

Die neue Lizenzierung erlaubt es dir, lokale Windows Server‑Installationen flexibel auf die Infrastruktur anderer Anbieter zu übertragen – egal ob dediziert oder gemeinsam genutzt.


Weitere Änderungen rund um Microsoft 365 & Windows

Neben dem Hauptfokus gibt es kleinere, aber wichtige Nebeneffekte.

Wegfall einiger VDA‑Add‑Ons

Für Microsoft 365 F3, E3 und E5 entfällt künftig die Zusatzlizenz für Virtual Desktop Access – sofern kein primäres Windows‑Pro‑Gerät vorhanden ist. Dadurch wird die Nutzung virtueller Windows‑Desktops einfacher.

Neue Jahresabos für mehr Produkte

Microsoft bietet künftig ein-, zwei- und dreijährige Abos für:

  • Windows Server
  • Remote Desktop Services (RDS)
  • SQL Server

Das schafft mehr Preisstabilität, besonders für Partner und MSPs.


Ein großer Vorbehalt – und warum er wichtig ist

Es gibt Ausnahmen: Microsoft erlaubt die Migration zu fast allen Cloud-Anbietern, außer zu den sogenannten gelisteten Anbietern:

  • Amazon Web Services
  • Google Cloud
  • Alibaba Cloud
  • Microsoft selbst (!)

Auffällig: Anbieter wie IBM oder Oracle fehlen auf dieser Liste. Gleichzeitig zeigt diese Regel klar, wohin Microsoft strategisch möchte – nämlich zu den kleineren Hosting‑Partnern und CSPs.

Funfact: Auch Microsoft will nicht wieder ein EU‑Kartellverfahren riskieren – besonders nachdem europäische CSPs Beschwerde eingelegt hatten.


Warum Microsoft dieses Update veröffentlicht

Die Änderungen sind nicht zufällig entstanden. Europäische Cloud‑Anbieter hatten kritisiert, dass Microsofts Lizenzierung ältere Standards und ungerechtfertigte Einschränkungen enthält. Deshalb modernisiert Microsoft jetzt große Teile des Modells.
Außerdem stärkt das Update indirekt das eigene Partner‑Ökosystem – mehr Wahlmöglichkeiten führen langfristig zu mehr Bindung.


Was du jetzt tun solltest

Wenn du Windows Server virtualisierst oder Workloads in Hosting‑Infrastrukturen betreibst, solltest du prüfen:

  • Nutzt du bereits Software Assurance?
  • Welche Workloads profitieren von vCore‑Lizenzierung?
  • Welche Cloud‑Anbieter sind für dich relevant?
  • Welche langfristigen Kosten ändern sich für dich?

Das Windows Server Lizenzierung Update bringt viele Vorteile – aber nur, wenn du die neuen Optionen aktiv nutzt und sauber planst.

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